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Über das Buch:

“... Schlüsselroman über die Schattenräume der deutschen Universitäten ... geschickt erzählt, bisweilen brisant.”

Dominik Wichmann / kultur SPIEGEL

“Ein Buch mit leisen, manchmal leicht ironischen Tönen und verhaltenen Farben. ... Weiler macht an der Person des Universitätsprofessors Steinmann deutlich, wie sich Annäherungen an den Anderen und gleichzeitig Verstrickungen in ein politisches System vollzogen.”

Prof Dr. Ilse Staff / Juristenzeitung

“Mit unnachahmlicher Schärfe hat Weiler das deutsche Ordinanz(un)wesen beobachtet ... Leise, aber um so eindringlicher beschreibt er das Schweigen über die Zeit nach 1933 ... Das ganz besondere ist, daß ein jüdischer Autor das Geschehen aus deutscher Perspektive nachzeichnet.”

Prof. Dr. Walter Gottwald / Betrifft JUSTIZ

“Und der [Ich-]Erzähler? Ein junger Deutscher mit den besten Absichten ... Aufgeklärt, oppurtunisitisch, selbstzweiflerisch gerät ihm seine Enthüllungsgeschichte zusehends zu einer Identifikation mit dem Doktorvater Steinmann ... ”

Fritz v. Klinggräff / taz bremen

“Weilers Erzählweise ist eine der kunstvollen Auslassungen. ... zeichnet sich aus durch den Verzicht auf jede psychologische Deutung. Das führt zu einer moralischen Tiefe, die verlorenginge, würde die Schuldfrage gestellt. An ihre Stelle setzt der Autor Geschichte, die Substanz der verlorenen Zeit.”

Gerald Sammet Radio Bremen 2

“ ... dem Autor Weiler gelingt etwas, was viele deutsche Autoren ausblenden: er läßt die jüdische Kultur lebendig werden. Diese Spurensuche quer durch Raum und Zeit ist fesselnd erzählt, erinnert stellenweise an einen Krimi ... Trotz Tragik neigt der Roman nicht zu Gedankenschwere ...”

Eva Kötting / Bayern2Radio




J.H.H. Weiler, Der Fall Steinmann